Das Familiengrundstück knapp am Rand des Wienerwalds wird durch die Neubebauung als Lebensort neu definiert. Zeitgleich mit der architektonischen Einbettung in die kleinstrukturierte Gartenlandschaft wurde mit der Auftraggeberschaft eine Freiraumgestalt erarbeitet, die ordnet, strukturiert und differenziert (Teilräume wie Küchen- und Wohnterrasse, Beerengarten mit Hochbeet, Poolebene mit Spielzone, waldhafter Vorgarten).
Einzelne Bestandsbäume werden erhalten, klimaresiliente Bäume kommen dazu (Maroni, Seidenbaum). Weiche Stauden-Gräser-Mischpflanzungen rahmen jetzt das Wohnhaus, bilden Blickfänge und bereichern mit ihrer permanenten Veränderung den Alltag der Familie. Die sprunghafte Zunahme der Gottesanbeterinnen belohnt als ‚Bonustrack‘ das hier entstandene Refugium.